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Ich bin 1973 in Basel geboren. Am Ende meiner obligatorischen Schulzeit auf dem Gymnasium war ich unglücklich und orientierungslos – ich konnte mir kaum vorstellen, wohin mein Leben führen sollte. Nur eines wusste ich sicher: Ich wollte etwas Kreatives machen, etwas mit Humor, etwas, das lebendig ist. Sport machte mir Freude, und die reizvollste Idee war damals die Clownschule von Dimitri im Tessin zu besuchen. Studiengänge wie Psychologie oder Sport wären denkbar gewesen, aber kein Beruf daraus, den ich mir vorstellen konnte.

Meine Eltern wünschten sich jedoch zuerst einen „richtigen“ Beruf für mich. Also machte ich eine kaufmännische Lehre mit BMS. Während dieser Zeit füllte ich meine Schulbücher mit Zeichnungen – freie Flächen wurde bekritzelt. Nach der Lehre schnappte mich meine Mutter kurzerhand und meldete mich an der Freien Schule für Gestaltung in Olten zum Vorkurs an.

1997 zog ich für ein Jahr als freischaffende Künstlerin nach Portugal, arbeitete in meinem Atelier, experimentierte mit Fotografie in meiner Dunkelkammer und war sehr produktiv. Nach meiner Rückkehr nach Basel arbeitete ich wieder im kaufmännischen Beruf – in der klinischen Sicherheitsdatenerfassung für Medikamente – und lebte gleichzeitig in einem kleinen Atelier, in dem ich zeichnete, druckte und ein eigenes Fotolabor betrieb.

Ich besuchte verschiedene Kurse an der Schule für Gestaltung in Basel, insbesondere in Drucktechniken und Zeichnen, und beteiligte mich an Aktionskunst-Projekten. Ich fotografierte Menschen, richtete Shootings ein – doch ich spürte zunehmend, wie schwer es mir fiel, meine Arbeiten zu zeigen, zu verkaufen. Der Beruf der Künstlerin fühlte sich für mich oft steinig an. Ich war nicht bereit oder nicht geschützt genug für den Kunstbetrieb.

Deshalb entschied ich mich, eine Ausbildung zur Kinesiologin zu machen – ein Beruf, in dem ich bis heute tätig bin. Doch das Zeichnen, das Malen, das Gestalten begleiten mich weiter – mal täglich, obsessiv, dann wieder wochen- oder monatelang nicht. Es ist ein Bedürfnis, ein Ventil, wie Bewegung oder Schlaf. Es kommt immer wieder zurück – selbstverständlich.



Ausstellungen in Basel:
    •    Bunte Geschichte, 2000
    •    Zwei verbrannte Hörnchen, 2001
    •    Und andere Plätze, 2003
    •    Seelen unterwegs, 2006
    •    Pilze, die im Dunkeln glühen, 2009
    •    Den blauen Mond für dich, 2014
    •    Ausstellung Afterwork, 2022
    •    fabelhaft fabelnhaft, 2023
    •    Wutsch & Co., 2025

Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch: +41 76 560 84 21

 

oder per E-Mail: mail@kinesiologie-in-basel.ch

 

Seit 2000 arbeite ich als Krankenkassen anerkannte Kinesiologin in Basel. Ich unterrichte Kurse für Kinesiolog*innen, für interessierte Laien und für Menschen in helfenden, therapeutischen Berufen. Links:


Kinesiologische Praxis: kinesiologie-in-basel.ch


Kurse und Seminare: kinesiologie-kurse.ch

 

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